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Prof. Dr. David Systrom ist Assistenzprofessor für Medizin am Brigham and Women‘s Hospital und Leiter des Massachusetts General Hospital Cardiopulmonary Laboratory in Boston in den USA. Prof. Systrom ist zudem Assistenzprofessor für Medizin an der Harvard Medical School, wo er die Dyspnea Clinic und das Advanced Cardiopulmonary Exercise Testing Program leitet. Seit 10 Jahren setzt er invasive kardiopulmonale Belastungstests (CPET) ein, um die Mechanismen zu untersuchen, die Müdigkeit, Kurzatmigkeit und orthostatischer Intoleranz bei ME/CFS und zuletzt auch Long COVID/Post-COVID-Syndrom zugrunde liegen. Seine jüngsten Arbeiten deuten auf Gemeinsamkeiten zwischen beiden Erkrankungen hin, insbesondere auf eine neurovaskuläre Dysregulation und damit verbundener Hyperventilation, die den Symptomen bei körperlicher Belastung zugrunde liegen. Prof. Systrom ist Prinicipal Investigator mehrerer laufender Studien, darunter zu mitochondrialer Dysfunktion der Skelettmuskulatur der Extremitäten, sowie klinischer Studien zur medikamentösen Behandlung von ME/CFS, die mit Unterstützung der Open Medicine Foundation (OMF) umgesetzt werden.
In dem Video beantwortet er folgende Fragen:
Wie lassen sich die physiologischen Ursachen der Belastungsintoleranz bei ME/CFS charakterisieren und messen?
Warum glauben Sie, dass Medikamente wie Mestinon helfen könnten, und wie sehen die Ergebnisse erster Studien aus?
Lässt sich dies bei Ihrer iCPET-Diagnose erkennen?
Was sind die nächsten Schritte in Ihrer Forschung, um die mithilfe von iCPET identifizierten ME/CFS-Subtypen besser zu charakterisieren?