Dorothee Bär ist seit 2025 Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt in der Regierung von Friedrich Merz. Seit 2002 ist Bär Mitglied des Deutschen Bundestages für die Christlich-Soziale Union (CSU). Sie hat Politikwissenschaft an den Universitäten München und Berlin studiert. In ihrer Funktion als Ministerin des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) verantwortet Bär die „Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen“. Das 500 Millionen Euro schwere Forschungsprogramm, das die Bundesregierung Ende 2025 initiiert hat, zielt darauf ab, die Erforschung und letztendlich die Behandlung von Long COVID und ME/CFS deutlich zu verbessern. Das zehnjährige Programm, von 2026 bis 2036, sieht jährlich 50 Millionen Euro für gezielte Forschung vor, darunter Kohortenstudien, Genomforschung sowie Grundlagen- und klinische Forschungsnetzwerke und -projekte mit dem Ziel, Biomarker und Diagnostik weiterzuentwickeln und kurative Therapien zu entwickeln.
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