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Sex differences in arginine- and polyamine-related metabolites in ME/CFS

Cornelia Pipper-Krampl, FH JOANNEUM, Österreich

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Sex differences in arginine- and polyamine-related metabolites in ME/CFS

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In ihrer Posterpräsentation sprach Cornelia Pipper-Krampl über geschlechtsspezifische Unterschiede in Arginin- und Polyamin-bezogenen Metaboliten bei ME/CFS. Forschung deute zunehmend darauf hin, dass die Erkrankung mit kardiometabolischen Anomalien und einer gestörten Gefäßregulation einhergeht. Um die Bedeutung von Metaboliten näher zu untersuchen und mögliche Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen ME/CFS-Patient*innen zu ermitteln, entwickelte das Team ein eigenes Analysemodell. Analysen von Daten der UK ME/CFS Biobank ergaben keine signifikanten Ergebnisse in der weiblichen Population, jedoch in einem Teil der untersuchten männlichen Patienten. In dieser männlichen ME/CFS-Kohorte zeigte sich ein Anstieg von Arginin, Homoarginin und Spermidin sowie ein Abfall von Citrullin. Dies könnte auf ein Ungleichgewicht in der Argininverwendung, -aufnahme und -verwertung zwischen dem Stickstoffmonoxid- und dem Polyamin-Stoffwechselweg hindeuten, was Auswirkungen auf die Gefäß- und Immunfunktion haben könnte. Diese Ergebnisse stützen die Annahme einer geschlechtsspezifischen Rolle der Arginin-Stickstoffmonoxid-Achse bei ME/CFS.