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Jörg Heydecke lieferte ein Eröffnungsstatement zur International ME/CFS Conference 2026, die von der ME/CFS Research Foundation in Zusammenarbeit mit dem Charité Fatigue Centrum veranstaltet wurde. Mehr als 250 Personen aus 17 Ländern nahmen vor Ort in Berlin an der dritten Ausgabe dieser Konferenz teil, neben über 6.000 Online-Zuschauenden. Das Programm umfasste Beiträge von mehr als 50 Referent*innen und Chairs aus 10 Ländern sowie über 50 wissenschaftliche Posterpräsentationen vor Ort. Jörg Heydecke stellte zwei Projekte der Stiftung vor, darunter ein aktuelles Update einer früheren Studie zur Prävalenz und den Kosten von Long COVID und ME/CFS in Deutschland. Die neue Studie verdeutlicht die anhaltende, erhebliche gesellschaftliche Belastung infolge der fortwährenden SARS-CoV-2-Infektionswellen in der Bevölkerung. Rund 1,4 Millionen Menschen in Deutschland leben derzeit mit Long COVID oder ME/CFS, was jährliche gesellschaftliche Kosten in Höhe von 64 Milliarden Euro verursacht. Die Problematik der beiden Erkrankungen bleibt somit ungelöst, was weitere Forschung und verstärkte Anstrengungen bei der Entwicklung von Behandlungsmethoden erforderlich macht. Darüber hinaus hat die Stiftung kürzlich ihren ersten offenen Aufruf zur Einreichung von Anträgen auf Förderung biomedizinischer Forschungsprojekte in Deutschland gestartet und insgesamt 33 Förderanträge erhalten. Die Projekte werden derzeit geprüft; die Auswahl der geförderten Vorhaben wird ab Juli erwartet.