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Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen leitete die diesjährige International ME/CFS Conference ein. Sie äußerte sich positiv über den beträchtlichen Fortschritt der ME/CFS-Forschungslandschaft alleine in den letzten 12 Monaten. Viele der neuen Ergebnisse würden erstmals bei der diesjährigen Konferenz einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt werden. Dennoch sei die Versorgungssituation vieler Patient*innen weiterhin ungenügend, da bisher noch keine effektiven Behandlungsmöglichkeiten verfügbar sind. Die Wissenschaftsgemeinschaft sei aufgefordert, dies so schnell wie möglich zu ändern. Prof. Scheibebogen erwähnte auch die Rolle der Medien, um das Thema einer breiteren Öffentlichkeit nahe zu bringen. Sie wies schließlich darauf hin, dass die Ergebnisse genetischer Studien aus Großbritannien zu den eindrucksvollsten des letzten Jahres zählen, neben neuesten Erkenntnissen aus der Forschung der Arbeitsgruppe von Birgit Sawitzki, die sich mit der Bildung von Immunprofil-basierten ME/CFS-Subgruppen beschäftigt, zusätzlich zu Ergebnissen moderner Bildgebungsuntersuchungen.